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„Ficken“ nennt sich ein kleines alkoholische Getränk in einem phallisch anmutenden Schnapsfläschchen.

Ficken goes Likör

Der neueste Schrei aus dem Marketing für Alkohol ist „Ficken“. Ja richtig gelesen. „Ficken“ nennt sich ein kleines alkoholische Getränk in einem phallisch anmutenden Schnapsfläschchen. Natürlich in roter Farbe und warnend auf dem Etikett „unter 20 Jahren Verboten“. Zumindest läd das Getränkchen zu Wortspielereien ein. Demnach ist Ficken unter 20 Jahren verboten.

Brüll, lach. Ein junger ansonsten schüchterner Mann kann leicht angesäuselt seinem lang ausgewähltem Lustobjekt unverblümt die Frage stellen: „Willst du Ficken? “  Oder: „Hast du Lust auf Ficken?“ Die (oder der) wird zwar erstaunt auf so eine direkte Frage reagieren, aber rasch kann die Situation entschärft werden, indem ein kleines Schnapsfläschchen mit der Aufschrift „Ficken“ vorgezeigt wird. Mögliches verschmitztes Lächeln und ein charmantes Verlegenheits-JA kann da schon mal rausspringen. Weitere Phantasien mögen folgen.

Diese Marketing-Idee ist nicht ganz neu. Vor einigen Jahren bemühten sich schon Likörhersteller mit der Etikettenaufschrift „Orgasmus“ ihren Umsatz zu steigern. Auch hier sind süße Anmachsprüche variabel einsetzbar. Alkohol enthemmt zwar, aber dennoch muss vor übermäßigen Alkoholgenuss vor dem Sex gewarnt werden. Frauen berichten, dass der Orgasmus geschwächt oder gar nicht auftritt. Also Mädels Alkohol ist der Orgasmuskiller Nummer eins!

Alkohol ist bekannt als ein Nervengift und greift gezielt im Gehirn ein. Die sexuelle Leistungsfähigkeit wird damit auf Dauer auf ein Minimum reduziert. Männer wissen, dass die Erektionsfähigkeit durch den Alkohol erheblich negativ beeinflusst wird. Weitere Nachteile:  Durch die Enthemmung des Alkohols wird öfters als sonst auf Kondome verzichtet, die Urteilsfähigkeit bezüglich neuen Sexualpartnern lässt rapide nach und darüber hinaus werden Spermien abgetötet und der Zyklus der Frau verändert sich drastisch. Ficken in Alkoholform kann also sehr sexuell frustrierend sein. So macht es eher Sinn das Treffen der neuen Liebe aus eigner Kraft mittels der Effekte der Verliebtheit zu meistern.